Digital Report 2025 von We Are Social / Meltwater
Social Media in Deutschland: So nutzen wir WhatsApp, Instagram, TikTok und co.

| Redaktion 
| 26.02.2025

Die Kreativagentur We Are Social und die Datenanalysten von Meltwater stellen den Digital Report 2025 vor, der sich auf nicht weniger als 640 Seiten mit Entwicklungen in Social Media und E-Commerce oder anderen digitalen Trends befasst. Mit Blick auf die deutschen Vorlieben in Sachen soziale Netzwerke gibt es hinsichtlich der Nutzungshäufigkeit kein Vorbeikommen an Meta, während TikTok am längsten an den Screen fesselt.

Im Januar lebten etwa 84,4 Millionen Menschen in Deutschland. Davon nutzen 78,9 Millionen das Internet, während davon wiederum 65,5 Millionen bei mindestens einem sozialen Netzwerk registriert sind – das entspricht 77,6 Prozent der Bevölkerung. Auf dieser Grundlage haben die globale Kreativagentur We Are Social und die Datenanalyse-Experten von Meltwater nun ihren Digital Report 2025 vorgelegt. 

Untersucht wurde dabei etwa, welche Dienste bei Deutschen besonders beliebt sind und welche ihren Anzeigenkunden die größte Werbereichweite in Aussicht stellen. So wurde zunächst dokumentiert, dass sich die durchschnittliche Nutzungsdauer von sozialen Netzwerken auf eine Stunde und 41 Minuten pro Tag beläuft. Das sind zwei Minuten mehr als im Vorjahr und immer noch weniger als der globale Wert von zwei Stunden und 21 Minuten.

Nutzungsdauer: TikTok trotz Rückgang unschlagbar

Verteilt über den Monat nutzen Deutsche im Schnitt fünfeinhalb verschiedene Plattform, wobei das Podium der meistgenutzten Dienste für Meta reserviert ist: WhatsApp, Instagram und Facebook machen das Führungstrio aus; das zuletzt vor allem in den USA heißdiskutierte TikTok schafft es auf den vierten Rang. WhatsApp wird im Schnitt 18-fach am Tag aufgerufen.

Grafik: We are SocialGrafik: We Are Social

Geht es dagegen um die Nutzungsdauer, führt kein Weg an der Kurzvideo-Plattform von ByteDance vorbei: Trotz eines Rückgangs von 37,4 Stunden auf 35 Stunden pro Monat platziert sie sich deutlich vor YouTube (15 Stunden), Facebook (11 Stunden), Instagram (10,5 Stunden) und WhatsApp (8,5 Stunden).

Wer bietet welche Werbereichweite?

Wie We Are Social und Meltwater berichten, nutzt ein knappes Drittel der deutschen User soziale Netzwerken inzwischen gezielt, um Information zu Marken und Produkten ausfindig zu machen. Insbesondere Instagram tut sich in diesem Bereich demnach hervor – und auch gemessen an der Werbereichweite setzt sich die Plattform in diesem Jahr tatsächlich vor Facebook auf den zweiten Platz.

Diese acht Dienste versprechen Werbekunden besonders viele Augenpaare:

  • YouTube (erreicht 65,6 Millionen der deutschen Internet-User)
  • Instagram (31,3 Millionen)
  • Facebook (24,5 Millionen)
  • Pinterest (22,6 Millionen)
  • TikTok (21,8 Millionen)
  • Snapchat (21,7 Millionen)
  • X (21,6 Millionen)
  • LinkedIn (21 Millionen)

Und weltweit?

Im weltweiten Ranking zur Werbereichweite schneidet LinkedIn im Übrigen noch besser ab und belegt den fünften Platz hinter YouTube, Facebook, Instagram und TikTok. Der Digital Report 2025 fasst zusammen, dass auf dem gesamten Erdball etwa 5,24 Milliarden Social Media User Identities zu verzeichnen sind. Das entspricht 64 Prozent der Weltbevölkerung und stellt ein Wachstum von 206 Millionen gegenüber dem Vorjahr dar.

Für die Bundesrepublik geht der Digital Report aufgrund der hohen derzeitigen Verbreitung von Social-Media-Diensten nicht mehr von bemerkenswerten Sprüngen bei den Nutzerzahlen aus – Nationen wie Indien, Pakistan, China und Nigeria, wo rund 1,28 Milliarden Menschen bislang ohne Zugang zum Internet leben, bieten jedoch großes Wachstumspotenzial.

Eigen- und Besonderheiten verstehen

"Ungeachtet der Diskussionen um Hate Speech und Desinformation sind und bleiben soziale Netzwerke auch in Deutschland ein zentraler Bestandteil im Alltag der Menschen", hält Roberto Collazos Garcia, CEO von We Are Social Deutschland, fest.

"Der jetzt vorliegende Digital Report gibt einen sehr guten Einblick in die Komplexität der Social Welt, in der es nicht den einen Weg zum Erfolg gibt. Um dort sichtbar und erfolgreich zu sein, müssen Marken die kulturellen Eigenheiten und Besonderheiten der verschiedenen Plattformen verstehen und Ideen entwickeln, über die es sich zu sprechen lohnt."

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